Rap und Hip Hop

Musik aus der Bronx


Paul liebt Rap-Musik. Darum hat er neulich im Musikuntericht auch ein Referat über Rap und Hip Hop gehalten. Einen Teil daraus stellt er Dir hier vor.

Der Rap kommt aus den USA, genauer gesagt aus einem Stadtteil von New York, der Bronx heißt. Dieser Stadtteil wurde Mitte 1960er Jahre völlig verbaut und von riesigen Autobahnen durchschnitten, was dazu führte, dass immer mehr Fabriken und Geschäfte leer standen, Häuser zerfielen und die Gegend zusehends ärmer und kaputter wurde. Aber die Jugendlichen, die dort aufwuchsen, liebten ihr Viertel so, wie es war. Sie feierten ihre eigenen Partys und machten ihre eigene Musik. Und die war in der Tat sehr eigen und besonders. Dafür reichte eine alte, verlassene Fabrikhalle, ein Plattenspieler und ein paar Schallplatten zum "Scratchen". Dabei erzeugt der DJ Töne, indem er die laufenden Schallplatten hin und herbewegt. Im Lauf der Zeit entstand dort eine ganze Jugendkultur: Rap und Hip Hop, aber auch Graffiti-Spraying und Breakdance und lässige Schlabberklamotten. Später kamen Rap und Hip Hop dann auch nach Europa.
Rapmusik ist Sprechgesang. Oft wechseln sich dabei mehrere Musiker ab, indem sie sich entweder abwechseln, sich gegenseitig ins Wort fallen oder sich richtige Wortgefechte liefern. Die meisten Rap-Stücke werden im 4/4-Takt, auch "four to the floor" genannt, gespielt, wobei die Rap-Zeilen der von der Musik vorgegebenen Musikeinheit folgen.