Wissen: Referate leicht gemacht

Ob Conni, Billi, Anna oder Paul: Vor einem Referat oder einer Buchpräsentation sind sie alle aufgeregt. Das gehört einfach dazu. Es ist nämlich gar nicht so einfach, sich vor eine Gruppe zu stellen und etwas vorzutragen. Darum ist es auch völlig normal, wenn Du vor einem Referat rot wirst, Dir furchtbar heiß ist, Du nicht weißt, wo Du mit Deinen Händen hinsollst, und Dich anfangs vielleicht etwas verhaspelst. Das geht Conni ganz genauso. Auch jeder Schauspieler im Theater kennt Lampenfieber - und das obwohl es zu seinem Beruf gehört, vor anderen aufzutreten. Es gibt aber ein paar Tipps, um diese Situation zu meistern. Conni haben sie bei ihrer letzten Buchpräsentation sehr geholfen. Probier sie doch auch einmal aus!

Das Allerwichtigste: Sei Du selbst und such Dir die Punkte für Dein Referat aus, die Dich wirklich interessieren: Du musst nicht cooler, ruhiger oder lauter auftreten als Du bist. So wie Du bist, bist Du goldrichtig. Wenn Du versuchst, jemand anderes zu sein, verrenkst Du Dich nur. Und wenn Du über Dinge sprichst, die Dich wirklich interessieren und die Du spannend findest, merken Deine Zuhörer das sofort und hören Dir viel lieber zu. Dann ist es manchmal fast so, als würdest Du eine Geschichte erzählen und kein Referat halten.

Gute Vorbereitung hilft: Wenn Du Deinen Vortrag gut durchdacht und gegliedert hast, genau weißt, wovon du sprichst und was du sagen willst, und Deinen Eltern oder Großeltern schon einmal alles vorgetragen hast, hilft das enorm, um sich sicherer zu fühlen. Außerdem ist es gut, einmal daran zu denken, dass Du auf Deinem Referatsgebiet sozusagen zum Experten geworden bist. Du hast Dich informiert, hast viel gelesen und weißt vermutlich besser als die anderen über das Thema Bescheid. Auch das zu wissen, kann die Aufregung etwas mildern.

Zuerst einmal kurz: Bevor Du richtig loslegst, solltest Du deinen Zuhörern in einem knappen Satz sagen, worum es in Deinem Referat geht und wie Du es aufgebaut hast.

Die Zeit im Blick haben: Wenn Du einen zeitlichen Rahmen für den Vortrag hast, solltest Du ihn auch einhalten. Nichts ist schlimmer als endlose Referate - irgendwann hört keiner mehr zu. Auch hier hilft gute Vorbereitung: Du kannst den Vortrag zu Hause einmal durchspielen und dabei die Zeit stoppen.

Bloß nicht zu schnell: Du solltest nicht zu schnell sprechen. Wenn Du nach dem Motto: "Je schneller ich spreche, desto schneller bin ich fertig" durch den Vortrag rast, hängst Du alle Zuhörer ab. Wenn Du selbst das Gefühl hast, ein bisschen zu langsam zu sprechen, ist es für Deine Zuhörer meistens genau das richtige Tempo.

Lieber nicht ablesen: Wenn Du am Lehrertisch sitzt und alles direkt von einem Zettel abliest, langweilt das Deine Zuhörer schnell. Darum solltest Du lieber stehen, Dich beim Vortragen ruhig etwas bewegen und Dein Referat möglichst frei halten. Beschrifte kleine Kärtchen, auf denen Du die wichtigsten Punkte als Gedächtnishilfen notierst. Hangele Dich von Punkt zu Punkt, ein paar Versprecher sind absolut in Ordnung.

Abwechslung ist wichtig: Benutze die Tafel, bring Bilder und andere Sachen mit, die Du Deinen Zuhörern vorführst. So bleibt dein Vortrag im Gedächtnis.