Basteln: Regenmesser

So machen verregnete Nachmittage Spaß



Als es mal wieder so richtig regnet, hat Connis Opa eine tolle Idee: Er baut mit Conni und Jakob einen Regenmesser für ihren Garten. Dann können sie immer nachlesen, wie viel es geregnet hat. Dass es so einfach ist, sich ein Regeninstrument zu bauen, hätte Conni gar nicht gedacht. Mithilfe von Opa Willi dauert es keine Stunde und ihr eigener Regenmesser ist fertig – und dann scheint prompt für den Rest des Tages die Sonne. Menno!

Du brauchst:

  • ein Glasgefäß mit flachem Boden
  • einen stabilen Holzstab
  • einen wasserfesten, sehr feinen Stift
  •  Gummiringe
  • ein Messband

und zusätzlich, aber nicht unbedingt

  • eine Wasserwaage
  • einen Trichter
  • wasserfestes Klebeband
     

Zeichne mit dem Stift und dem Messband eine Millimeterskala an dem Glas ein. Dabei lässt Du Dir am besten helfen, denn es ist gar nicht so einfach, so dünne und genaue Striche zu ziehen. Aber mit einem Messband geht das viel besser als mit einem Lineal, weil man es gut um das Gefäß wickeln kann. Am besten beginnst Du ganz unten, einen Millimeter über dem Glasboden. Ein Millimeter entspricht einem Liter Regen pro Quadratmeter. Wenn Dir Millimeter zu schwierig sind, markierst Du das Glas einfach mit Fünfmillimeterstrichen.

Ein Trichter im Glasgefäß verhindert, dass zu viel Wasser verdunstet. Wenn Du einen Trichter benutzen willst, brauchst Du außerdem wasserfestes Klebeband, um den Trichter an dem Glasgefäß festzukleben, damit er nicht verrutschen kann.

Befestige den Regenmesser mit den Gummiringen am Holzstab und stecke den Stab in den Boden oder in einen großen Blumentopf mit Erde.
Der Regenmesser darf nicht schief stehen, sonst misst er falsch. Ganz profimäßig kannst Du das mit einer Wasserwaage kontrollieren. Lass Dir von Deiner Mutter oder Deinem Vater zeigen, wie sie funktioniert.