Rezepte: Herrlich knuspriger Apfelkuchen

Bei und duftet es im Herbst ganz wunderbar nach Äpfeln. Denn im Herbst sind die meisten heimischen Apfelsorten reif. Wenn Du jetzt einmal über den Wochenmarkt gehst, siehst Du kistenweise Äpfel in ganz verschiedenen Größen und Farben - und mit ganz unterschiedlichen Namen. Und jede Sorte schmeckt tatsächlich anders als die anderen. Such doch mal nach deinem Lieblingsapfel.
Für Apfelkuchen eignen sich übrigens saure Äpfel oft besser als süße. Und dieser schmeckt einfach herrlich! Er wird auf dem Kopf gebacken. Das Rezept kommt aus Frankreich und ist unter dem Namen Tarte Tatin (das spricht man ungefähr Tart Tatäng aus) weltberühmt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Du brauchst:

  • 400 Gramm tiefgefrorenen Blätterteig
  • 100 Gramm weiche Butter
  • 115 Gramm Zucker
  • 4 möglichst saure Äpfel (am besten sind Boskop-Äpfel)
  • eine rechteckige Backform plus eine etwas größere und schwerere Backform zum Beschweren

Du heizt den Backofen auf 200 Grad vor und rollst den Teig aus. Der ausgerollte Teig muss etwas größer als die Backform sein, in die er kommt. Stich den ausgerollten Teig mehrmals mit einer Gabel ein und lass ihn im Kühlschrank oder an einem kalten Ort eine Weile ruhen. Während der Teig ruht, schälst Du die Äpfel und achtelst sie.
Streiche die Backform mit 75 Gramm Butter ein. Nimm zwei Esslöffel von dem Zucker ab, gib sie in eine Tasse und stelle die Tasse zur Seite. Mit dem restlichen Zucker streust Du die eingefettete Backform aus. Setze die Apfelstücke ganz dicht nebeneinander in die Form, bestreue sie mit den zwei Esslöffeln Zucker und verteile die letzten 25 Gramm Butter in Flöckchen darauf.
Nun ist der Teig wieder dran: Lege die Teigplatte vorsichtig über die Äpfel und schlage die Teigränder so nach innen, dass die Apfelstücke möglichst eng eingeschlossen werden. Am besten lässt Du Dir dabei von einem Erwachsenen oder einer Freundin helfen, denn das ist gar nicht so einfach.
Decke den Teig mit einem Stück Backpapier ab und beschwere ihn mit der zweiten Backform oder mit anderen feuerfesten Gewichten. Das ist wichtig, weil der Teig sich sonst beim Backen zu sehr nach oben wölben würde.
Backe den Kuchen 25 Minuten auf der unteren Einschubleiste. Dann entfernst Du die zweite Backform und das Backpapier und lässt ihn noch einmal 10 Minuten weiterbacken.
Nach dem Backen musst Du den Kuchen auf eine Platte stürzen, also so umdrehen wie früher im Sandkasten die Sandkastenförmchen. Auch dabei solltest Du Dir von einem Erwachsenen helfen lassen, weil die Form sehr heiß ist und es außerdem gar nicht so leicht ist, einen großen Kuchen zu stürzen.

Am allerbesten schmeckt der Kuchen lauwarm und mit einem Klacks Vanilleeis.