Wissen: Billis Fledermaus-Wissen


Billi hat in "Conni und die Burg der Vampire" tolle Sachen über Fledermäuse herausbekommen. Und natürlich verrät sie sie Dir gern. Wenn Du ihr gesammeltes Wissen und die Extratipps von Frau Boehme durchgelesen hast, bist Du fit für unser Fledermausquiz.
Also Augen aufgesperrt, einmal gründlich lesen und dann nichts wie hin zum großen Fledermausquiz!

Ein wahres Prachtexemplar

Fledermäuse lieben Tümpel, Teiche und tote Flussarme. Hier flattern und schaukeln sie vom späten Nachmittag an dicht über der Wasseroberfläche auf der Jagd nach Insekten und sind im nächsten Moment wie weggezaubert.
Aber warum heißen sie eigentlich Fledermäuse? Sie werden Mäuse genannt, weil die meisten von ihnen mäuseklein und graupelzig sind. Und die Vorsilbe "Fleder" soll andeuten, dass sie nicht richtig fliegen können, sondern nur flattern, schweben und gleiten. Sie haben auch keine richtigen Flügel, sondern eine Flughaut, die sie ausspannen und wieder zusammenlegen können. Darum bewegen sich Fledermäuse auch eher wie Papierdrachen und nicht wie Vögel.  


Die Flughaut der Fledermäuse liegt wie eine große Hautfalte am Körper der Tiere. Sie ist tatsächlich eine Fortsetzung der Körperhaut und spannt sich mit dem Ausbreiten der Arme und Beine. Beim Ausbreiten der Flughaut helfen besonders die stark verlängerten vier Finger der Arme. Dank ihnen kann die Fledermaus  die Haut wie einen Fächer aufschlagen oder wie einen Regenschirm aufspannen. Nur die Zehen der Füße und Daumen der Hand sind nicht mit der Flughaut verbunden. Die Zehen braucht die Fledermaus, um sich mit dem Kopf nach unten zum Schlafen oder Ausruhen aufzuhängen. Mit dem Daumen hangeln sich Fledermäuse an Wänden und Balken entlang.

Zur Nahrung von Fledermäusen gehören Mücken, Fluginsekten, Raupen, aber auch Käfer.
Viele Fledermäuse halten sich tagsüber in Bergwerken, Ruinen, Felsenhöhlen, Kirchtürmen, Gewölben, Schloss- und Dachböden, aber auch in hohlen Bäumen und Mauerritzen auf.

Vor dem Abfliegen fetten sie ihre Flughaut immer wieder frisch ein. Vom Boden aus schaffen sie es nur schwer, sich in die Luft zu schwingen. Das gelingt ihnen viel leichter aus der hängenden Stellung. Denn dann müssen sie sich praktisch nur fallen lassen, die Flughaut ausspannen und schnell auf die Luft schlagen, um Fahrt zu bekommen.

Nächtlicher JägerFledermäuse können nicht gut sehen, dafür aber umso besser hören. Sie stoßen beim Fliegen ununterbrochen kleine Schreie aus, die für unsere Ohren zum größten Teil gar nicht hörbar sind. Die dabei entstehenden Ultraschallwellen, die von jedem Gegenstand, den sie berühren, wieder zurückprallen, fangen sie mit ihren Ohren auf.

Die Fledermäuse, die in Deutschland leben, sind alle Winterschläfer.