Wissen: Connis Wildtier-Lexikon

Im Reich der wilden Tiere



Nach dem Besuch im Safari-Park machen sich Conni und Jakob ein Wildtierlexikon. Dahinein schreibt Conni alles, was sie im Park über die wilden Tiere gelernt haben, und Jakob klebt Fotos oder Bilder dazu.

A wie Ara:
Aras fressen Samen, Nüsse, Früchte, Beeren und Knospen. Ihr Schnabel ist perfekt geeignet, um die Schalen von Nüssen und harten Früchten zu knacken. Und ihr Oberschnabel ist stark gebogen und hat vorn einen spitzen Haken, mit dem die Vögel Körnchen aus großen Früchten lösen können. Aras sind übrigens die typischen "Piratenvögel". Fast immer, wenn ein Pirat in einem Film oder Buch einen Papagei auf der Schulter oder auf seinem Schiff hat, ist es ein Ara.

B wie Braunbär:
Braunbären leben in ganz verschiedenen Erdteilen. Die beiden größten Arten, der Grizzly und der Kodiakbär, leben in Amerika. Sie gelten als die größten Landraubtiere der Welt. Die Bären können bis zu 35 Jahre alt werden.



E wie Elefant:
Weil ein erwachsener Elefant bis zu 200 Kilogramm Nahrung pro Tag braucht, verbringt er etwa 16 Stunden am Tag mit Futtersuche und Fressen. Elefanten sind reine Herdentiere, werden von einer Leitkuh geführt und bleiben oft über Generationen lang zusammen. Sie sind sehr intelligent und sozial, sie kümmern sich gemeinsam um Jungtiere, schützen aber auch ältere und verletzte Tiere.



F wie Flusspferd:

Flusspferde halten sich tagsüber meistens im Wasser auf und gehen nachts an Land, um zu grasen. Obwohl sie so viel im Wasser sind, sind sie keine besonders guten Schwimmer, sondern gehen im Wasser mehr als dass sie schwimmen.

G wie Giraffe:
Giraffen haben genauso viele Halswirbel wie Menschen, nämlich sieben. Aber sie brauchen deutlich weniger Schlaf als wir, ihnen reichen zwei Stunden. Und sie haben lange Wimpern, die sie beim Fressen der Akazienblätter vor den Stacheln dieses Baumes schützen.

K wie Katta:
Kattas gehören zu den Halbaffen und Lemuren. Und wie bei den Elefanten führt auch bei ihnen immer ein Weibchen die Gruppe an. Wenn sie durchs Gras wandern, halten Kattas ihren langen geringelten Schwanz senkrecht nach oben, so haben sich die Tiere gegenseitig im Blick und wissen immer, wo ihre Artgenossen sind.


L wie Leopard:
Leoparden tragen ihre Beute gern auf Bäume, dort müssen sie nicht befürchten, dass Löwen oder Hyänen sie ihnen abjagen. Manchmal kommen auch schwarze Leoparden zur Welt, die auch schwarzer Panther genannt werden. Bei schrägem Lichteinfall sieht man jedoch, dass auch sie die typischen Tupfen oder Rosetten ihrer helleren, gefleckten Verwandten haben.



O wie Orang-Utan:
Der Name "Orang-Utan" stammt aus der malaiischen Sprache und bedeutet Waldmenschen. Und tatsächlich kommen Orang-Utans nur im Wald vor. Von allen Menschenaffen sind sie die einzigen richtigen Baumbewohner. Nachts bauen sie sich Baumnester zum Schlafen.

P wie Pavian:
Affen brauchen so viel Schlaf wie Menschen. Paviane rotten sich abends zu Schlafgruppen zusammen, die aus bis zu 100 Tieren bestehen können und suchen dann gemeinsam Schutz in Felsen, wo sie vor Leoparden geschützt sind. Tagsüber sind sie in kleineren Gruppen unterwegs, die in der Regel aus einem Männchen und 10 bis 15 Weibchen bestehen.

R wie Rhinozeros:
Weltweit gibt es nur fünf Nashornarten. Zwei davon leben in Afrika, das Spitzmaul- und das Breitmaulnashorn, die anderen drei leben in Asien: das Panzernashorn, das Java-Nashorn und das Sumatra-Nashorn. Nashörner lieben Schlammbäder. Sie pflegen die Haut der Tiere und schützen sie vor Insekten und anderen Parasiten. Und sie haben noch eine wichtige Aufgabe: Sie kühlen den Körper der Nashörner ab. Das ist wichtig, da Nashörner keine Schweißdrüsen haben und deshalb leicht überhitzen.

T wie Tiger:
Tiger sind absolute Einzelgänger und die einzigen Großkatzen, die gern einmal ein Bad nehmen. Sie hetzen ihre Beute nicht, sondern pirschen sich an sie an und springen ihr dann meistens auf den Rücken. Dabei können sie bis zu zehn Meter weit springen. Tiger sind leider vom Aussterben bedroht.

W wie Wisent:
Wisente sind große, wild lebende Büffel, die in Europa schon als ausgestorben galten. Nur in Tierparks lebten noch einige Exemplare. Deren Nachwuchs ist  erfolgreich ausgewildert worden, sodass es heute in Polen und Russland wieder frei lebende Wisente gibt.

Z wie Zebra:
Zebras leben in kleinen Herden zusammen. Innerhalb ihrer Herde putzen und pflegen sie sich gegenseitig mit den Zähnen Hals, Rücken und Mähne. Sie schlafen wie Pferde im Stehen, wiehern aber nicht wie diese, sondern geben eher bellende und helle Laute von sich.