Connis Rhabarbergrütze

Nur im Mai und Juni bei uns zu Gast – der Rhabarber

Gehst Du auch so gern auf den Wochenmarkt wie Conni? Und magst Du Rhabarber? Dann solltest Du im Juni unbedingt einmal auf den Markt gehen und welchen kaufen, um Rhabarbergrütze daraus zu machen.

Wasche den Rhabarber und schneide ihn in etwa daumenlange Stücke. Dabei kannst Du den Teil der Schale abziehen und in den Biomüll tun, der sich beim Zerschneiden der Rhabarberstangen von den Stielen löst. Gib die Rhabarberstücke in einen großen Topf, bestreue sie mit dem Zucker und gieß so viel Wasser dazu, dass der Topfboden ungefähr einen Fingernagel hoch bedeckt ist.

Lass alles unter gelegentlichem Rühren einmal aufkochen und dann so lange köcheln, bis der Rhabarber weich ist. Während die Grütze langsam heiß wird, verrührst Du das Stärkemehl in einem Becher oder einer kleinen Schale mit einigen Esslöffeln kaltem Wasser und stellst es neben den Herd. Die Mischung sollte möglichst keine Klümpchen haben.
Wenn der Rhabarber weich ist, probierst Du, ob die Grütze süß genug ist. Dabei musst Du gut aufpassen, dass Du Dir nicht die Zunge verbrennst. Denn die kochende Rhabarbergrütze ist sehr heiß. Also nur ganz wenig auf einen Löffel nehmen und lange pusten! Ist die Grütze noch zu sauer, gibst Du noch etwas Zucker dazu.
Rühre das aufgelöste Stärkemehl und die Vanilleessenz in die Grütze. Lass sie anschließend so lange köcheln, bis die Masse angedickt und klar ist.
Spüle eine Schüssel einmal unter kaltem Wasser aus, gib die heiße Grütze hinein und lass sie gut abkühlen.
 
Conni isst am liebsten Milch und in Stücke zerbröselten Zwieback zu ihrer Rhabarbergrütze. Aber sie schmeckt auch mit Vanillesoße, Joghurt oder Schlagsahne.

Du brauchst:
 - 1 Kilo frischen Rhabarber
- 200 Gramm Zucker (eventuell mehr – je nachdem, wie sauer der Rhabarber ist)
- 2 bis 3 Esslöffel Stärkemehl
- 1 Teelöffel Vanilleessenz
- etwas kaltes Wasser